Besonderheiten des Geschäftsberichts

Warum Sachanlagen nicht gleich Sachanlagen sind, sondern entweder property, plant and equipment (nach IFRS) oder aber tangible assets (nach HGB).

Finanztexte sind in den meisten Fällen strengen Regularien unterworfen. Die Pflichtteile von Geschäftsberichten zum Beispiel; hier fungieren streng definierte Standards, wie die des Handelsgesetzbuches (HGB), als Leitfaden für die korrekte Darstellung der Rechnungslegung.

Das gleiche gilt auch für ihre Übersetzung: Internationale Standards und deren Interpretationsspielräume für die Finanzberichterstattung sind in den „International Financial Reporting Standards“, kurz IFRS, festgelegt. Diese ermöglichen die Erstellung einheitlicher, von nationalen Rechtsvorschriften unabhängige Geschäftsberichte und Jahresabschlüsse.

Eine literarische Meisterleistung wird also kaum jemand von einem übersetzten Geschäftsbericht erwarten – dennoch, trotz Standards ist die Übersetzung eines Jahresabschlusses eine der anspruchsvollsten Disziplinen im Übersetzungsgeschäft. Und eine große Verantwortung für jeden Fachübersetzer.

  • Der Geschäftsbericht ist die Visitenkarte eines Unternehmens.

    Geschäftsberichte sind mehr als lästige Pflicht. Sie können ein wichtiges Selbstdarstellungsinstrument sein, um das Unternehmen als Ganzes darzustellen und eine Vielzahl unterschiedlicher Stakeholder zu überzeugen. Dazu gehören neue Investoren, Kunden und Geschäftspartner; auch Journalisten und Analysten dienen sie als Informationsquelle. Jede dieser Interessengruppe feinfühlig in „ihrer“ Sprache zu adressieren, ist die Herausforderung des Übersetzens – neben fundiertem Finanz- und Branchenwissen und absoluter Genauigkeit.

  • In den Pflichtangaben muss er rechtlich überzeugen.

    Unpräzise Aussagen oder gar Fehler in der Übersetzung können potentielle Investoren verunsichern, das Unternehmen unprofessionell darstellen und im schlimmsten Fall rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Die lauern vor allem in der buchhalterischen Terminologie. Nehmen wir den Begriff „Non-Current-Assets“. Nach IFRS muss dieser Begriff im Deutschen als „langfristige Vermögenswerte“ übersetzt werden, nach HGB-Vorschriften jedoch als „Anlagevermögen“. Übersetzer müssen also tief mit der Materie vertraut sein, die Unterschiede zwischen nationalen und internationalen Standards kennen und höchst konzentriert arbeiten – nur dann gelingt eine makellose Übersetzung.

  • In der Kür die individuelle Unternehmenskultur widerspiegeln.

    Und die gilt es, authentisch und treffsicher in die Zielsprache zu übertragen. Neben den Pflichtteilen beinhalten Geschäftsberichte nämlich meist auch freiwillige Informationen wie einen Brief des Vorstands an die Aktionäre, Angaben zum Geschäftsverlauf, zur allgemeinen wirtschaftlichen Situation und zum nachhaltigen Wirtschaften des Unternehmens. In dem ihm eigenen Jargon kann ein Unternehmen seine Vision oder tiefgreifende Änderungen darstellen. Bestes Beispiel ist der Stil des US-amerikanische Investor Warren Buffett, seine jährlichen Briefe an die Aktionäre von Berkshire Hathaway (und die Allgemeinheit) sind inzwischen bekannt für ihre markante, klare Sprache. So schrieb er 2005, Derivative seien finanzielle Massenvernichtungswaffen („Derivatives are financial weapons of mass destruction“). Um solch kraftvolle, politische Ausdrücke passend in der Zielsprache wiederzugeben, brauchen Übersetzer ein gutes Gespür für den richtigen Ton, diplomatisches Geschick und sehr gute Kenntnisse beider Sprachkulturen.

  • Auch Funktionelle Übersetzungen dürfen schön sein!

    Naturgemäß sind Geschäftsberichte keine Bettlektüre, bei der man auch mal einen verschachtelter Satz über sechs Zeilen in aller Gemütlichkeit verdauen kann – sie werden von Berufslesern wie Analysten durchkämmt sowie von den Aktionären, die keine Finanzfachleute sind. Was schwer verständlich ist, bleibt daher oft ungelesen. Eine verständliche, der Zielkultur angepasste Sprache ist unerlässlich für einen überzeugend übersetzten Geschäftsbericht.

  • Für Wirtschaftsprüfer zählen die richtigen Worte.

    Obgleich Wirtschaftsprüfungsunternehmen ausschließlich die Richtigkeit des Zahlenwerks testieren und keine Verantwortung für sprachliche Inkonsistenzen tragen – eine korrekte Übersetzung stärkt auch das Vertrauen in ihre Arbeit der Wirtschaftsprüfer. Deshalb haben auch sie ein großes Interesse an einer guten Übersetzung.

  • Zum anspruchsvollen Inhalt kommt der Zeitdruck.

    Geschäftsberichte müssen fristgerecht vorgelegt werden und oft bleibt den Übersetzern wenig Zeit, um die großen Textmengen zu bewältigen. Hier kann frühzeitige Planung und professionelles Projektmanagement Abhilfe schaffen und dem Übersetzer so den Rücken freihalten. Damit er sich auf seine Kernkompetenz konzentrieren kann: eine makellose Übersetzung.

Als etablierte Übersetzungsagentur mit fest angestellten Fachübersetzern und einem eingespielten Team aus Projekt- und Qualitätsmanagern beherrschen wir die hohe Kunst der Übersetzung von Geschäftsberichten. Mit profundem Branchen- und Finanz-Know-how und viel Sprachgeschick übersetzen wir Ihren Jahresabschluss stets treffsicher und fristgerecht – überzeugen Sie sich selbst!

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Stephanie Zauner – Projektmanagement Lennon.de

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