Gelungene Begrüßungs- und Schlussfloskeln für Ihre englischsprachige Bewerbung

Gelungene Begrüßungs- und Schlussfloskeln für Ihre englischsprachige Bewerbung

Gelungene Begrüßungs- und Schlussfloskeln für Ihre englischsprachige Bewerbung

To whom it may concern, Dear Sir/Madam – und dann ein Komma? Oder ein Doppelpunkt? Oder doch eine ganz andere Anrede? In der Begrüßung einer englischsprachigen Bewerbung gilt es einiges zu beachten – vor allem die unterschiedlichen Gepflogenheiten im britischen und amerikanischen Englisch.

Persönliche Anreden

So wie im Deutschen eine persönliche Anrede dem „Sehr geehrte Damen und Herren“ vorgezogen wird, so schätzen auch Personaler im englischsprachigen Raum persönliche Anreden. Also“ Dear Mr Snow“ oder „Dear Mrs. Wind“. Dem aufmerksamen Leser wird aufgefallen sein, dass nach Mrs ein Punkt folgt, nach Mr jedoch nicht – kein Fehler, sondern Varianten des Englischen. Die Amerikaner lassen einer Abkürzung einen Punkt folgen, im britischen Englisch verwendet man diesen nur bedingt. Dann nämlich, wenn die Abkürzung nicht mit dem Buchstaben endet, mit dem auch das ausgeschriebene Wort endet. Mr (Mister), Mrs (Mistress) und Dr (Doctor) folgt kein Punkt, Prof. (Professor) oder Capt. (Captain) hingegen schon.

Sollte der Adressat Ihrer Bewerbung einen Namen haben, der sowohl für Frauen als auch Männer verwendet wird, zum Beispiel Jamie oder Casey, oder aus anderen Gründen nicht leicht zuordenbar, wie Liu Xiang (chinesisch) oder Saio Kamara (westafrikanisch), lassen Sie die geschlechtliche Anrede einfach weg: „Dear Lindsay Smith“. Wenn Sie keinen Ansprechpartner ausmachen können, ist „Dear Hiring Manager“ den beiden Floskeln „To whom it may concern“ oder „Dear Sir/Madam“ vorzuziehen.

Leider ist die erste Zeile Ihrer Bewerbung immer noch nicht vollständig, denn nun stellt sich die Frage nach dessen Vollendung durch das richtige Satzzeichen. Das britische Englisch ist dem Deutschen ähnlich und verwendet üblicherweise ein Komma, also „Dear Mrs Rain,“; in der amerikanischen Version verwenden Sie bei einem nicht persönlich bekannten Kontakt einen Doppelpunkt – „Dear Mr. Drizzle:“ – und ein Komma für einen persönlichen Kontakt – „Dear Summer,“. In der nächsten Zeile geht es in beiden Sprachvarianten mit einem Großbuchstaben weiter.

Die Schlussformel

Dem gelungenen Auftritt sollte natürlich ein ebenso sicherer Abgang folgen, bei dem übrigens – Sie ahnen es schon – auch Stolperfallen lauern. Wenn Sie Ihre im British English verfasste Bewerbung an einen allgemeinen Adressanten (Dear Hiring Manager) enden, verwenden Sie „Yours faithfully,“, kennen Sie den Namen des Personalers, ist „Yours sincerely,“ angemessener. Für eine amerikanische Bewerbung enden Sie mit „Sincerely yours,“ gefolgt von Ihrer Unterschrift in der nächsten Zeile.

Foto: By Dimitris Vetsikas [Public domain], via pixabay

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