April, April: Google führt „Translate for Animals” ein

April, April: Google führt „Translate for Animals” ein

Spracherkennungs- und Übersetzungssoftware für tierische Laute, die die Tier-Mensch-Interaktion verbessern soll

Bisher konnten wir stets nur erahnen oder raten, was unsere vierbeinigen und geflügelten Lieblinge mit ihren Lauten sagen wollen, doch diese Ära ist nun passé –Google hat einen neuen und bisher einmaligen Algoritmus entwickelt, der es der menschlicher Spezies von nun an erlauben soll, mit einer Reihe verschiedener Tiere in ihrer Sprache zu kommunizieren. „Translate for Animals“ heißt die Applikation.

Richtige Konversationen zwischen Mensch und Tier sind dabei bisher noch nicht möglich, denn die App funktioniert nur in eine Richtung: Tier zu Mensch. Doch die Übersetzungen sollen laut Google in höchstem Maße zuverlässig sein.

Die Technik hinter „Translate for Animals“

Technisch läuft das Ganze so ab: Der Mensch nimmt (nachdem er sich die App heruntergeladen hat) den Laut eines Haus- oder Farmtieres auf (leider funktioniert der Algoritmus noch nicht für alle Tierarten, Dialekte zwischen Tieren unterschiedlicher Herkunftsländer werden jedoch abgedeckt). Die App lädt die Lautfolge dann auf einen Server mit einer Stimmerkennungssoftware hoch; diese gleicht den Laut mit einer umfangreichen Datenbank mit Tiergeräuschen ab und transkribiert die tierische Äußerung in eine für den Menschen verständliche. Auch hier bietet das Technologieunternehmen wieder ein großes Portfolio an Sprachauswahlmöglichkeiten an, Englisch oder Deutsch zum Beispiel. Nun können Sie die Nachricht Ihres Tieres entweder selbst vom Bildschirm Ihres Smartphones ablesen oder sie sich von einer Computerstimme vorlesen lassen.

Für die Entwicklung des Algoritmus hat Google mit führenden Forschern der tierischen kognitiven Linguistik, unter anderem von der Universität Oxford, zusammengearbeitet. Inwieweit das Unternehmen sein Angebot für Tier-zu-Mensch-Kommunikation noch erweitern will, steht noch nicht fest. Wie bei jedem Machine-Learning-Prozess verfeinern sich die Ergebnisse mit der Nutzung – das bedeutet: Mit jeder Nutzung verstehen nicht nur Sie Ihren Liebling besser, sondern tragen auch dazu bei, dass der Algoritmus zum Beispiel undeutliche Äußerungen präziser interpretieren kann.

Foto: By kropekk_pl, via pixabay

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